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Flammenbrut
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EUR 9,95 |
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| Rezension: | |  |  | | Eigentlich hätte Kate Powell allen Grund, mit sich und der Welt zufrieden zu sein. Soeben hat sie ihrem arroganten Ex-Lover einen lukrativen Traumauftrag vor der Nase weggeschnappt, der ihre Karriere in ungeahnte Höhen katapultieren könnte. Trotzdem kommt keine rechte Freude auf. Denn der arrogante Ex-Lover zeigt einmal mehr seine unglaubliche Brutalität, und der Wunsch nach einem Kind lässt Powell nicht zur Ruhe kommen. Also sucht die Geschäftsfrau per Zeitungsinserat einen anonymen Spender für die Vaterschaft. Und damit nimmt das Unglück unaufhaltsam seinen Lauf... Wenn ein Autor mit einem Überraschungstitel quasi über Nacht berühmt wird, dann bemüht sich sein Verlag fast immer, bestehende Lücken in der nachfolgenden Produktionsphase dadurch zu füllen, indem er ältere Titel, die früher nicht ganz so gut gelaufen sind, übersetzen lässt und ?nachschießt?. So ist es auch im Fall des 41-jährigen britischen Autors Simon Beckett, der mit seinen grandiosen Bestsellern Die Chemie des Todes und Kalte Asche Krimifans wie Buchhändler gleichermaßen erfreute. Flammenbrut nämlich ist ein Roman des Autors, der im Original bereits 1997 erschienen ist. Wer also einen grausigen Dr.-HunterThriller erwartet, wird bitterlich enttäuscht. Wer sich Flammenbrut aber unvermittelt nähert, wird von dem psychologisch feinfühligen (und dadurch unterschwellig nicht weniger grausigen) Plot des Buchs mehr als positiv überrascht. Denn die Art, wie Beckett aus kleinsten Kleinigkeiten eine kriminalistische Story strickt und die Schlinge immer enger um den Hals der Hauptfigur legt, ist mehr als imposant. -- Stefan Kellerer |  |
| Kundenmeinungen: | |
 | | Spannend bis zum abrupten Ende | |
|  | Dieses Buch war mein 2. Buch von Beckett nach "Voyeur". Der Schreibstil war derselbe. Und auch hier schafft es Beckett, mit wenigen Figuren und wenigen Szenerien ein hochspannendes Buch zu kreieren. Die Hauptfigur Kate Powell zeigt sich wenig in Szene gesetzt, wirkt aber sehr sympathisch. Sie ist eine Figur, mit der man gerne befreundet wäre.
Die Geschichte an sich ist eigentlich ohne große Überraschungen, da sie ziemlich vorhersehbar ist. Gegen Ende spitzt sich die Sache sogar noch mal ziemlich zu, und das Ende ist in meinen Augen ziemlich "ausgeweidet" worden. Abgesehen von dem abrupten Ende, welches man weitaus kürzer hätte fassen können, ist das ganze Buch jedoch ungemein lesenswert und zwischendurch kaum wegzulegen. Von Anfang an ist man in der Geschichte drin, die durchweg mit Spannungseffekten geladen ist.
Für mich ein sehr gelungenes Buch und durchaus lesenswert!
| |  | Ich hatte die Gelegenheit, gleich mehrere Bücher von Simon Beckett zu kaufen und habe diese genutzt. Mit Flammenbrut" habe ich angefangen, weil dieses Buch von denen, die ich gekauft habe, zuerst erschienen ist. Leider war das definitiv kein guter Auftakt und es kann eigentlich nur noch besser werden...
Das Buch ist sehr vorhersehbar, unlogisch und in sich nicht stimmig. Insgesamt habe ich sehr lange gebraucht, um es überhaupt fertig zu lesen. Es kostet mehr Überwindung, als dass man sich darauf freut. Die Story ist leider ziemlich einfallslos und vollkommen ohne überraschende Wendungen oder sonstige Action. Die Hauptfigur Kate" wird zuerst als eine Frau beschrieben, der man wesentlich mehr Verstand zutraut, als sich über eine Annonce einen Samenspender zu suchen, der dann zufällig ein psychopatischer Irrer ist. Das kann man aber auch schon direkt am Anfang erahnen.
Ich hoffe, dass die anderen Romane wesentlich besser sind, ansonsten hätte sich der Kauf wahrlich nicht gelohnt.
| | Was ist aus den spannenden Beckett Büchern geworden? | |
|  | Nach den David Hunter Büchern war ich ein klarer Fan Becketts. Dieses Buch war daher eine riesige Enttäuschung! Die Story ist langatmig, vorhersehbar, die Charaktere naiv und oberflächlich und ab der Hälfte des Buches muss man sich zum weiter blättern zwingen. Wer dann noch auf eine Wendung der Geschichte zum Ende hofft, wie in früheren Beckett Büchern, wird nochmals enttäuscht. Dies war mein letztes Beckett Buch. Ansstatt dessen lese ich nun die wirklich spannenden Bücher von Tess Gerritsen.
| | Furchtbar langatmig... :-( | |
|  | Ein sehr sehr langweiliges, langatmiges Buch. Eine bittere Enttäuschung nachdem ich Die Chemie des Todes und Kalte Asche gelesen habe. Auf keinen Fall zu empfehlen.
| |  | flammenbrut - mein erster und voraussichtliche letzter beckett - hat mich leider enttäuscht.
wäre die gattung "thriller" nicht auf dem buchdeckel unter dem titel anzutreffen, würde man wohl nicht so leicht feststellen können, dass es sich um einen solchen handelt. auf den ersten ca. 220 seiten kommt so gut wie gar keine spannung auf, sie erinnern eher an einen durchschnittlichen frauenroman, in dem eine erfolgreiche geschäftsfrau in den mit-dreißigern sich über das für und wider einer künstlichen befruchtung und mit der suche nach einem passenden spender auseinandersetzt. und selbst nach der vermeintlich "überraschenden" wendung (die ja kommen musste, nachdem, fast bei der hälfte angelangt, noch immer nicht ein hauch von spannung aufgekommen ist) gibt es nur noch eine geradlinige, vorhersehbare handlung. leider ziemlich berechenbar, nachdem man a) den klappentext und b) den prolog gelesen hat.
die figuren sind eher stereotyp, kate - die geschäftsfrau, paul - der ex-freund mit alkoholproblem, lucy - die beste freundin, usw. da empfehle ich zum beispiel eher bücher von fred vargas, die sehr liebevoll gezeichnete charaktere beisteuert.
eine weitere schwachstelle sind meiner meinung nach die nicht mehr enden wollenden, und nicht gerade subtilen anspielungen auf feuer. der autor hat anscheinend versucht, mit jedem schwelenden kaminfeuer, jedem glühenden stück kohle auf dem griller und jeder feuerzeugflamme die sich einer zigarettenspitze nähert in uns eine düstere vorahnung zu wecken. leider mit gegenteiliger wirkung: nach ca. 5 solchen allzu offensichtlichen anspielungen beginnt man sich als leser zu ärgern (wir haben doch längst verstanden worum es geht: das buch heißt flammenbrut (englisch: where there's smoke) und das feuer wird später noch eine wesentliche, wenn nicht gar verheerende rolle spielen). man hofft schließlich, der autor möge bitte damit aufhören, dem leser alles einzeln vorzukauen.
wenn man nun aber davon absieht, dass die bezeichnung "thriller" nicht wirklich zutreffend und die handlung nicht besonders einfallsreich aufgebaut ist, kann das buch eine leicht zu lesende, nette lektüre sein. daher vergebe ich 2 sterne.
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